Fotokunst bei DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht

Die juristische Arbeit lebt von Präzision, Sprache und Struktur – die Kunst hingegen vom Ausdruck, vom Loslassen, vom Mut zur Interpretation. In unserer Reihe „Kunst in der Kanzlei“ bringen wir beides miteinander in Dialog: durch regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler Künstlerinnen und Künstler in unseren Kanzleiräumen.

Aktuell zeigen wir Werke von Ingeline Schödel, deren künstlerisches Schaffen von Experimentierfreude und stilistischer Offenheit geprägt ist. Die gebürtige Hannoveranerin lebte über viele Jahrzehnte in Walsrode und war dort als Lehrerin für Sport, Tanz und textiles Gestalten tätig. Seit ihrer Pensionierung widmet sie sich intensiv der Malerei. Ihre Ausbildung erfolgte unter anderem im Rahmen der Frühjahrs- und Sommerakademien in Ottersberg sowie durch Workshops in Hannover, Hamburg und St. Gallen.

Schödels Arbeiten entstehen jenseits starrer Vorgaben – intuitiv, kraftvoll und stets in Bewegung. Sie eröffnen Betrachtenden neue Perspektiven und fordern dazu auf, gewohnte Sehweisen zu hinterfragen. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Gemeinschafts­ausstellungen zu sehen, unter anderem im Rathaus Walsrode, bei der Walsroder Kunstrunde (Ehrenpreis 2006), im Rahmen des htp-Kunstwettbewerbs in Hannover sowie auf der Kunstmeile Bad Fallingbostel.


 
 

Frühere Ausstellungen

Nachfolgend finden Sie Eindrücke und Informationen zu früheren Ausstellungen.

Kai Grüber | „Hinter den Augen sehen“

Der hannoversche Fotokünstler Kai Grüber zeigt in den Räumen von DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht ausgewählte Werke aus seiner Serie „Hinter den Augen sehen“. Die farbintensiven, abstrakten Aufnahmen interpretieren bekannte urbane Orte neu und lassen Raum für individuelle Wahrnehmung und Erinnerung.

Im Fokus der Ausstellung steht Hannover, ergänzt um Motive aus Hamburg, Berlin und Peking – Städte, mit denen der Künstler persönliche Erfahrungen verbindet. Die Fotografien entstehen aus der Bewegung heraus: Bereits beim Auslösen wird das Motiv durch gezielte Unschärfen, Farben und Formen verfremdet – jedes Bild ist ein Unikat, nicht reproduzierbar.

Grüber hinterfragt mit seiner Serie die objektive Sichtweise auf bekannte Orte. Statt klarer Wiedererkennung entstehen Bilder, die beim Publikum Assoziationen, Emotionen und eigene Geschichten hervorrufen. So wird das Gesehene zu einem Spiegel innerer Bilder – hinter den Augen eben.

Über den Künstler
Kai Grüber lebt und arbeitet in Hannover. Er begann 1987 als Pressefotograf in Heidelberg und entwickelte über die Jahre seinen ganz eigenen künstlerischen Stil. Seit 2000 ist er auch als international tätiger Kommunikationsberater unterwegs – Eindrücke aus dieser Arbeit fließen in seine Bildwelten ein. Vier Jahre lebte und arbeitete er in Peking/China – eine prägende Zeit, deren visuelle Spuren sich in vielen seiner Arbeiten wiederfinden.

Edin Bajrić | Fragmente

Edin Bajrić

Der Künstler Edin Bajrić wurde 1980 in Bosanska Dubica (Bosnien und Herzegowina) geboren. Von 2003 bis 2007 studierte er Bildende Kunst an der Fachhochschule Hannover mit dem Schwerpunkt Malerei und Medienkunst. Zu seinen prägenden Lehrerinnen zählen Prof. Verena Vernunft und Prof. Sigrun Jakubaschke. Sein Studium schloss er als Diplom-Künstler (FH) ab – betreut von Prof. Verena Vernunft und Prof. Helen Koriath.

Im Jahr 2008 wurde Edin Bajrić zum Meisterschüler von Prof. Verena Vernunft ernannt.

Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hannover. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen konzeptueller Malerei und medienübergreifenden Ausdrucksformen.

Young-Bae Kim | STILLE RÜCKKEHR | Malerei